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Norddeutsche Gesellschaft für Otorhinolaryngologie und zervikovaziale Chirurgie
 

Die Nasalierungsmethode


Übungsverfahren der Sprech- und Singstimme zur Therapie und Prophylaxe von Störungen
und Erkrankungen

Mit Verfahren der neuromuskulären elektrophonatorischen Stimulation (NMEPS)
von Kehlkopfparesen


Von Johannes Pahn und Elke Pahn

 

 

3 CDs mit Tonaufnahmen
ergänzen das Übungsverfahren


CD 1: Stimmübungen, Hörtraining
CD 2: Hörtraining
CD 3: Pahn-Test, Sprachsensibilität

 

 

Unter „Nasalierungsmethode“ wird ein Übungsverfahren der Sprech- und Singstimme zur Therapie von Störungen und Erkrankungen einschließlich Paresen angeboten. Für die Stimmbildung besitzt die Methode Grundlagencharakter mit hoher prophylaktischer Bedeutung.

 

Die Methode beruht einerseits auf den Erkenntnissen der Diagnostik und Therapie von über 20000 Patienten mit Stimmerkrankungen, andererseits auf den Erfahrungen der Stimmbildung für Sprechen und Singen sowie der Praxis als Konzertsänger und Sprecherzieher für Theater und Rundfunk.

 

Auf dieser praktischen Grundlage entwickelte sich die Methode als Ergebnis der ständigen kritischen Kontrolle in Lehre und Forschung von Johannes Pahn und Elke Pahn in mehr als 40 Jahren zur derzeitigen Form.

 

Nasalierung bedeutet die reflektorische Inaktivierung kehlkopfhebender Kräfte. Diese stellen als Brückenglied zwischen willkürlicher Rahmenmuskulatur des Kehlkopfes und unwillkürlicher Glottisfunktion einen wesentlichen Störungsfaktor dar.

 

Das Profil der Methode wird von Ökonomie, Instrumentalität und individueller Konzeption der Therapie- und Übungsmaßnahmen bestimmt. Letztere unterscheiden sich nach Ätiologie und Pathogenese einer Schädigung, sensorischer Fähigkeit und Fertigkeit, Alter, Beruf und sozialen Rahmenbedingungen. Den unterschiedlichen therapeutischen Ansatzpunkten entsprechen neue diagnostische Termini. Sie differenzieren und ersetzen den für das neue Niveau der Therapie- und Übungskonzeption nicht mehr richtungsweisenden Sammelbegriff „funktionell“.

 

Die Publikation beinhaltet eine vollständige Beschreibung der durch Johannes Pahn und Elke Pahn entwickelten Nasalierungsmethode. Die einzelnen Übungen werden detailliert mit Zielsetzung und praktischen Hinweisen zur Durchführung erläutert und im wesentlichen durch Tonaufnahmen (3 CDs) ergänzt. Sie werden vorbereitet und unterstützt durch Elemente der Physiotherapie, Psychotherapie, Musiktherapie und des Hörtrainings.

 

 

Zielgruppe:


Logopäden, Sprecherzieher, Sprachheilpädagogen, Gesangspädagogen, Singstimmtherapeuten, Chorleiter, Musiktherapeuten, Phoniater, HNO-Ärzte

 

 

Die Methode bietet viele Neuerungen:

  • Die Abstimmung der Übungsverfahren mit medikamentösen, physikalischen und chirurgischen Verfahren
  • Das Beschreibungssystem zur Analyse des Stimmklanges der Sprech- und Singstimme
  • Die Therapie der Kehlkopfparesen durch neuromuskuläre elektrophonatorische Stimulation (NMEPS)
  • Stimmtherapie mit individueller Übungs- und Therapiekonzeption nach Ätiologie und Pathogenese
  • Ein gezieltes Hörtraining formaler Sprachelemente mit Testung der auditiven Sensibilität
  • Eine computergestützte Testung der kinetomotorischen Sensibilität
  • Eine computergetützte Messung der stimmlichen Durchdringungsfähigkeit in dB zur Effektivitätsbewertung und Verlaufskontrolle
  • Ein Stimmübungsprinzip auf Basis des sogenannten Nasalreflexes
  • Ein Übungsverfahren der Sprechstimme mit nahtlosem Übergang zur Singstimme
  • Ein System der grafischen Darstellung der Stimmbewegung zur Unterstützung des auditiven Vorstellungsvermögens auf visuellem Wege
  • Das Löschen einer gestörten Regulation und den Aufbau einer Neuregulation unter Beachtung der Instrumentalität und Ökonomie
  • Das „Stimmspielen“ mit formalen Elementen der Sprache
  • Das System der Synchronisation vieler Schwierigkeitsstufen von der Stimmqualität des Nasalreflexes ausgehend bis zum freien Sprechen und Singen
  • Eine stimmbezogene Erweiterung des autogenen Trainings von J. H. Schultz

 

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